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Hilfe und Messmethode

Was sagt ein Metoz-Scan wirklich aus?

Metoz prüft eine eng begrenzte Frage: Welchen Haupttext erhält ein einfacher Crawler ohne JavaScript, welche KI-Bots dürfen laut robots.txt zugreifen und welche Aussagen lassen sich daraus zuverlässig entnehmen? Metoz ist kein vollständiger SEO-Audit und keine Garantie für Indexierung oder Zitate.

Die Doppelansicht

Die gerenderte Ansicht wird in Chromium mit JavaScript erstellt. Die MetozBot-Ansicht kommt aus einem getrennten HTTP-Abruf mit dem eindeutigen User-Agent MetozBot/1.0 und ohne JavaScript. Beide HTML-Fassungen laufen anschließend durch dieselbe Haupttext-Extraktion.

Gleiche Wortzahlen sind deshalb häufig ein gutes Ergebnis. Entscheidend ist zusätzlich, ob dieselben Wörter und Aussagen vorkommen. A/B-Tests, Consent-Banner, Personalisierung und zeitabhängige Inhalte können zwei getrennte Abrufe beeinflussen.

Die drei Kennzahlen

Crawler-Abdeckung

Wie viele Wörter des gerenderten Haupttexts auch im separat abgerufenen Crawler-Text vorkommen. 100 % bedeutet: Der sichtbare Hauptinhalt ist ohne JavaScript praktisch vollständig vorhanden.

Inhaltsähnlichkeit

Vergleicht die tatsächlichen Wörter beider Fassungen. Dadurch fallen auch Seiten auf, die gleich viele Wörter, aber einen anderen Inhalt ausliefern.

Wortdifferenz

Crawler-Wörter minus Browser-Wörter. Ein Minus zeigt fehlenden Text, ein Plus zusätzlichen Crawler-Text. Die Zahl allein ist kein Qualitätsurteil.

Türsteher: Was robots.txt bedeutet

Suche und Quellen

Bots, die aktuelle Webseiten für Such- und Antwortfunktionen abrufen. Eine Blockierung kann verhindern, dass eine Seite als aktuelle Quelle verwendet wird.

Nutzergesteuerte Abrufe

Abrufe, die ein Mensch in einem Assistenten direkt auslöst. Diese Regeln können sich von Training und Suche unterscheiden.

Training und Datensätze

Crawler für Modelltraining oder große Datensammlungen. Sie lassen sich getrennt von Such-Crawlern blockieren.

Wichtig: „Erlaubt“ heißt nur, dass robots.txt den Abruf nicht untersagt. Es beweist weder einen tatsächlichen Abruf noch Indexierung, Nennung oder Empfehlung.

Was du mit einem Befund tun kannst

  1. Fehlende Crawler-Inhalte: Zentrale Leistungen, Preise, Standorte und Kontaktwege bereits im initialen HTML ausliefern.
  2. Niedrige Ähnlichkeit: Die angezeigten abweichenden Passagen auf Consent-, Personalisierungs- oder Bot-Auslieferung prüfen.
  3. Blockierte Such-Bots: Entscheiden, ob aktuelle Zitate gewünscht sind, und nur die betreffenden Regeln anpassen. Trainings-Bots können getrennt bleiben.
  4. Nach einer Änderung: Erneut scannen. Metoz bewertet immer den öffentlich beobachtbaren Zustand dieses konkreten Laufs.

Grenzen und Korrekturweg

Der Scan simuliert nicht die proprietären Ranking-, Indexierungs- oder Antwortsysteme einzelner Anbieter. Er misst Abrufbarkeit, Textgleichheit, veröffentlichte Zugangsregeln und später die Beantwortbarkeit fest definierter Fragen. Ein Modelltest ist ein reproduzierbarer Hinweis, keine Vorhersage einer konkreten ChatGPT-, Gemini- oder Perplexity-Antwort.

Wenn ein Befund durch einen kurzfristigen Fehler, eine Schutzseite oder eine falsche Interpretation entstanden ist, wiederhole den Scan. Für einen Opt-out oder einen sachlichen Korrekturhinweis findest du den Kontakt auf der Bot-Seite. Die wissenschaftlich ausführlichere Beschreibung steht unter Methodik.